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1187
Urkundliche Erwähnung der Weiler
Streithain
Streithain und wenig später auch
Igelhausen (Heckenmühle).
Igelhäusermühle.
1450
Entstehung der Glashütte. Betreiber: Fricken Bartlin
1572
Die Glashütte wird nicht mehr weiter betrieben. Der Wald in der Umgebung ist verbraucht und es steht kein Kohlholz
mehr zur Verfügung.
1584
Entstehung einer Siedlung und einer Mühle. Die Mühle besitzt ein oberschlächtiges Wasserrad und wird durch das Wasser
des Hillersbachs betrieben.
27.06.1767
Gewaltiges Unwetter mit Hagelschlag und Windhosen. Die gesamte Jahresernte wurde vernichtet.
1840
Die Kreisstraße durch Glashütten wird gebaut. Beim Bau findet man im
Ortskern
in der Nähe der alten
Schule große
Mengen von Glasscherben und Schlacken. Der Standort der Glashütte ist gefunden.
1841
Bau der zweibogigen Steinbrücke über den Hillersbach. Verbindung der Hauptstraße mit der Schulstraße.
1911
Einweihung der Schule. Jetzt
Bürgerhaus.
1911
Anschluss von Streithain an die Wasserleitung von Glashütten. Vorher mussten sie ihr Wasser an einer Quelle holen.
1914-1918
1. Weltkrieg. In dem Krieg fallen 11 Hütter und zwei gelten als vermisst. Als Erinnerung steht an der Kirche ein
Denkmal (1914-1918 und 1939-1945)
1927
Bei Bodenuntersuchungen am Ortsrand findet man quarzhaltiges Mineral, das zur Herstellung des Glases der früheren
Glashütte diente.
1929
Bau der Brücke beim Sportheim über die Hillersbach.
1929
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.
1934
Bau der Brücke über die Hillersbach beim
Feuerwehrgerätehaus.
Verbindung der Brunnenstraße mit der Streithainer Straße.
26.03.1945
Zwischen Hirzenhain und Glashütten werden aus rassistischen gründen 87 Personen von einem SS-Kommando ermordet.
Dazu gibt es das Buch: "Das mit den Russenweibern ist erledigt" von Michael Keller.
Dieses Sandsteinkreuz war ursprünglich Teil der 1945 errichteten Gedenk- und Begräbnisstätte mitten in Hirzenhain. 1959/1960 wurden die Ermordeten auf die Kriegsgräberstätte im Kloster Arnsburg umgebettet, die Gedenkstätte aufgelöst. Dabei fand das Kreuz einen Platz auf dem Friedhof. 1990 fasste die Gemeindevertretung von Hirzenhain den Beschluss dieses Kreuz dort aufzustellen, wo es hingehört, am Ort des Massenmordes.
1939-1945
2. Weltkrieg. Der Krieg forderte 20 gefallene und 16 vermisste Hütter. (Davon 3 gefallene und 3 vermisste Heimatvertriebene)
Als Erinnerung steht an der Kirche ein
Denkmal (1914-1918 und 1939-1945)
1957-1958
Bau der Kirche.
1960
Neubau der Brücke über die Hillersbach. Verbindung der Hauptstraße mit der Schulstraße.
1970
Nach der Gebietsreform haben sich die Ortsteile Hirzenhain (1462 Einwohner), Glashütten (656 Einwohner) und
Merkenfritz (900 Einwohner) zusammengeschlossen.
1990
Das Baugebiet
In der Lache entsteht.
Von Hirzenhain kommend auf der rechten Ortsseite.
1990
Das Baugebiet
Am Stegacker entsteht.
Von Hirzenhain kommend auf der linken Ortsseite.
14.05.1998
Glashütten wurde bei der Auslosung "Aida" im HR gezogen. Das Fernsehteam kam und stellte ein kurzes Ortsporträt
für die Sendung am 16. zusammen.
2001
Entstehung der
Windkraftanlage
in Glashütten. Typ DeWind D6 der 1 MW-Klasse.
2000-2003
Der Spielplatz
im Weiherweg wird umgebaut.
08.2006
Sanierung der Brücke im Kirchweg.
08.2006
Erneuerung der Frisch und Abwasserleitung in der Gartenstraße.
09.2006
Beginn der Umbaumaßnahme des Bürgerhauses. An das bestehende Bürgerhaus wird zur Südseite hin ein Flachdachgebäude
mit einem Saal mit Bühne, Küche mit Theke und sanitären Anlagen angebaut.
07.06.2008
Jubiläumsfest im Bürgerhaus zum 50 jährigen bestehen der Kirche.
09.11.2009
Feierliche Einweihung des Bürgerhauses.
06.2011
Baubeginn der Erneuerung der Kanalisations- und Wasserversorgungsanlage, die Verlegung der Stromversorgung unter die
Erde und die Neugestaltung der gesamten Ortsdurchfahrt.
Bild vom 09.07.2011
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